Hier schreibt

Herzlich willkommen auf meinem Blog.
Meine Name ist Petra Kannchen,ich bin Ü 50 und komme aus Hessen.
Ich schreibe hier über meinen neuen Weg zu mir selbst und möchte euch mit auf diese Reise nehmen.In meinem Koffer befinden sich allerlei interessante Gepäckstücke.
Neugierig geworden?
Einfach vorbeischauen und stöbern.
Viel Spaß!

Dienstag, 18. Oktober 2016

JA ABER


    










In der Community habe ich einen tollen Spruch gelesen,über den es sich lohnt mal nach zu denken.

"Der Weg ins Verderben ist mit JA ABER gepflastert."
                                                                                      Christian Wolf

Ich habe ein wenig recherchiert und bin auf folgendes gestoßen: eine Grundregel der Kommunikation besagt,das man ja aber Formulierungen vermeiden soll.Ja aber ist ein verstecktes Nein.Es signalisiert dem Gesprächspartner,das man eine unsichere Person ist und offene Konflikte meidet.
Auch im Dialog mit einem selber ist ein ja aber nicht förderlich.Es bremst einen aus und blockiert die Tatkraft.Zudem ist es ein wunderbarer Beginn für Ausreden.
Hier ein paar Beispiele.

Ja,ich sollte abnehmen,aber in unserer Familie sind halt alle pummelig.
Ja,Bewegung tut gut,aber ich habe keine Zeit,Lust usw.
Ja,ich sollte selber kochen,aber nach der Arbeit bin ich zu müde dazu.
Ja,ich sollte meine Ernährung umstellen,aber ich bin nun mal ein Gewohnheitstier.
Ja,ich sollte aus meiner Komfortzone heraus treten,aber ich habe Angst vor Neuem.

Die Liste lässt  sich beliebig fortsetzen.
Was können wir nun tun,damit wir aus der ja aber Falle herauskommen.
Im Gespräch nicht vorschnell antworten.Wenn wir gefragt werden,ob wir dies oder jenes tun können,nicht sofort hier schreien,weil man das von uns erwartet oder wir es immer so machen.Eine Alternative wäre,zu antworten,ich schaue zu Hause nach,ich melde mich usw. Wenn wir aber definitiv keine Lust,Zeit  oder sonst was haben,auch ruhig den Mut haben,ein klares Nein aus zu sprechen.Vielleicht ist das Gegenüber dann geschockt oder beleidigt,doch das ist dann nicht unser Problem.So werden wir authentisch und man weiß genau woran mit uns ist.Das steigert unser Selbstwertgefühl und somit können wir auch mit uns selber ganz anders umgehen. Wir werden mutig.Wir trauen uns etwas zu.Wir lernen mit Rückschlägen um zu gehen.Wir verlassen unsere Komfortzone.
 Diese ganzen Gedanken spielen auch bei unserer Gwichtsabnahme eine große Rolle.Abnehmen fängt nämlich im Kopf an.

Fazit: das ja aber wird mit dem Schweinehund zusammen entsorgt,die Neidhammel,Wutböcke und
Miesmuscheln kommen gleich mit dazu.Alle zusammen in ein Boot gepackt und auf eine weit entfernte Insel gefahren. Dort werden sie ausgesetzt und können ihre eigene Kolonie gründen.Das Boot wird wieder mit zurückgenommen.Falls ihnen doch der Ausbruch gelingt,haben wir die Schlösser unserer Wohnung ausgetauscht und somit ist Ihnen der Zutritt auf ewig verwehrt.

Ab sofort heißt es :
  Ja ich schaffe das.Ich verlasse meine Komfortzone und bin neugierig auf etwas Neues.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen